Ein kostenloses Wochenende ist normalerweise eine Werbeaktion. Dieses Mal ist es anders. „F1 25“ kann bis Montag auf Steam und der Xbox Series X|S kostenlos gespielt werden – nur wenige Tage nach dem Update 1.25. Dieses Update 1.25 hat jedoch vor allem dort Verbesserungen gebracht, wo es einen gut ausgestatteten Simracer interessiert: bei der Hardware-Unterstützung und dem Fahrverhalten der Fahrzeuge. Die Testphase wird somit weniger zu einer Demo als vielmehr zu einem Teststand für die eigene Konfiguration.
Vier Tage, um die aktuelle Version zu testen
Der Zugang wurde am Donnerstag, dem 10. September, um Mitternacht auf Xbox und um 19:00 Uhr auf dem PC (Pariser Zeit) freigeschaltet und endete am Montag, dem 14. (22:00 Uhr auf Xbox, 19:00 Uhr auf Steam). Man erhält die aktuelle Version, nämlich die der„Saison 2026 Edition“, nicht die Startversion: die Rennställe Audi und Cadillac, die Rennstrecke MADRING sowie die komplette F2-Meisterschaft 2026, die mit dem Update 1.25 hinzugefügt wurde. Der Spielfortschritt bleibt erhalten, wenn Sie das Spiel anschließend kaufen, was Ihnen Zeit lässt, eine richtige Spielsitzung zu absolvieren, anstatt nur eine Demo-Runde zu fahren. Soviel zum Rahmen. Das Interessante liegt jedoch woanders.
Das Herzstück der Version 1.25: die Hardwareunterstützung
Dies ist das umfangreichste Kapitel dieser Version. Das SIMAGIC-Ökosystem erhält eine erweiterte offizielle Unterstützung: die Pedalsätze P500 und P700, den Neo X Hub sowie die Lenkräder Zeus Formula, Zeus GT und Zeus Sport – dazu kommen überarbeitete Steuerungsschemata für bereits vorhandene SIMAGIC-Hardware.
Besonders relevant für Konfigurationen, in denen mehrere Marken kombiniert werden: Codemasters hat einen Stabilitätsfehler behoben, der Installationen betraf, auf denen eine Basis ausgeführt wurde Simucube sowie Peripheriegeräte MOZA gleichzeitig. Dies ist bei leistungsstarken Systemen ein häufiges Problem und die Art von Softwarekonflikt, die eine Spielsitzung zunichte machen kann. Zwei Fehlerbehebungen runden das Paket ab: ein Fehler, bei dem bestimmte Force-Feedback-Auslösungen die Bildrate begrenzten, sowie eine verbesserte Abstimmung zwischen dem eingestellten Lenkradwinkel und der physikalischen Reaktion des Spiels bei schnellen Richtungswechseln. Auf dem Papier nichts Spektakuläres, doch gerade diese Details sind bei einer professionellen Anlage entscheidend.
Was die Rennstrecke betrifft, so sind die Einstellungen auf das Jahr 2026 abgestimmt
Das Update 1.25 wirkt sich auch auf das Fahrverhalten der Formel-1-Rennwagen des Jahres 2026 aus. Der Straight-Mode und das DRS werden nun erst bei einer Gasstellung von über 90 % aktiviert: Sie bleiben nicht mehr geöffnet, wenn der Fahrer deutlich vom Gas geht, was den tatsächlichen Vorschriften besser entspricht. Bei Regen kann der Boost-Mode genutzt werden, wobei dessen Einsatz bewusst eingeschränkt ist.
Eine unauffällige Ergänzung verdient besondere Erwähnung: Der Zeitpunkt der Meldung „Overtake Enabled“ der Rennleitung wurde korrigiert, und sie wird nun vor allem in die UDP-Datenausgabe aufgenommen. Konkret bedeutet dies, dass Telemetrie-Software sowie externe oder im Lenkrad integrierte Anzeigen diese Informationen nun endlich in Echtzeit auslesen können. Für Fahrer, die ohne HUD auf dem Bildschirm fahren, ist dies ein zusätzlicher Komfort.
Ein Teststand, der mehr ist als nur eine einfache Demo
Genau hier kommt dieses Wochenende erst richtig zur Geltung. Zwischen dem Ende der durch die Force-Feedback-Funktion verursachten Framerate-Einbrüche, der endlich stabilisierten Koexistenz von Simucube und MOZA sowie den überarbeiteten 2026-Einstellungen liefert die Version 1.25 echte Gründe, die eigene Konfiguration anzuschließen und zu prüfen, wie sie sich in der aktuellen Version bewährt. Vier Tage, keine Kosten und die Möglichkeit, sich vor dem Kauf ein genaues Bild zu machen. Für einen bereits ausgestatteten Simracer gibt es kaum eine bessere Gelegenheit, seine Anlage zu testen.







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