Nein, das kann man gleich vorwegnehmen: Ihr Fanatec CSL DD ist nicht mit der PS5 kompatibel. Auf dem PC und auf der Xbox mit dem passenden Lenkrad läuft es einwandfrei, doch für die Sony-Konsole fehlt eine wichtige Komponente – und das ist keine Frage der Leistung.
Die eigentliche Hürde: die Lizenz
Um auf einer Konsole auf Direct Drive zugreifen zu können, sollten Sie sich für das GT DD Pro entscheiden. Technisch gesehen handelt es sich jedoch um genau dieselbe Basis wie beim CSL DD. Der einzige Unterschied besteht in einem offiziellen PlayStation-Chip und einer offiziellen PlayStation-Lizenz, die aus einer Vereinbarung mit Sony und Polyphony Digital hervorgegangen sind. Mit anderen Worten: Fanatec verkauft Ihnen keinen besseren Antrieb, sondern berechnet Ihnen den Zugang zum PlayStation-Ökosystem. Der Aufpreis des GT DD Pro gegenüber dem CSL DD besteht genau darin: Lizenzkosten, keine revolutionäre Neuerung unter der Haube.

CSL DD auf PlayStation: Sie brauchen keinen Adapter
Sie brauchen weder nach einem Gehäuse noch nach einem Trick zu suchen. Die PlayStation-Kompatibilität ist bereits bei der Entwicklung in die Hardware integriert: Sie wird nicht nachträglich auf eine Basis aufgesetzt, die diese Kompatibilität nicht von Haus aus besitzt. Eine CSL DD bleibt eine PC- und Xbox-Basis.
Ihre Optionen für die PS5: GT DD Pro oder ClubSport DD+
Zwei Möglichkeiten, je nach Budget und Appetit des Paares:
- Der GT DD Pro, die PlayStation-Version des CSL DD: 5 Nm bzw. 8 Nm mit dem Boost Kit 180. Das Einstiegsmodell von Fanatec mit Direct-Drive-Technologie für Konsolen.
- Der ClubSport DD+ mit seinen 18 Nm, ebenfalls für PS5 und PS4 (sowie PC) zugelassen – für alle, die ein Produkt der allerhöchsten Klasse suchen.
Die Falle der „nachhaltigen Entwicklung“ ohne das „+“
Bitte beachten Sie einen Klassiker, der bereits für Enttäuschungen gesorgt hat: Der „einfache“ ClubSport DD (15 Nm) verfügt nicht über den Sony-Chip und ist daher auf den PC und die Xbox beschränkt. Erst die DD+-Version bietet PlayStation-Kompatibilität.
Im Grunde genommen prägt diese ganze Lizenzfrage den Markt für Direct-Drive-Basen für Konsolen: Man bezahlt für den Zugang zu einem Ökosystem, nicht nur für Newtonmeter. Daher ist es ratsam, die Etiketten vor dem Kauf genau zu lesen.







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